Auswirkungen neuer Arbeitsformen auf die Verkehrs-nachfrage (Homeoffice)
Land
Schweiz
Autoren Sylvain Guillaume-Gentil Ada Rudaj
Das vorliegende, vom Bundesamt für Strassen (ASTRA) in Auftrag gegebene Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, die Auswirkungen von Homeoffice auf die Verkehrsnachfrage zu untersuchen – ein Phänomen, das durch die Gesundheitskrise erheblich verstärkt wurde. Homeoffice hat die Mobilitätsgewohnheiten grundlegend verändert. Ziel des Projekts ist es, zu bewerten, wie diese Veränderungen die Verkehrsbelastung, die zeitliche Verteilung der Wege über den Tag hinweg sowie die genutzten Verkehrsmittel beeinflussen. Insbesondere werden die Veränderungen beim Pendelverkehr, die Glättung der Arbeits- und Verkehrszeiten sowie indirekte Effekte auf berufsbezogene und nicht-berufsbezogene Mobilität untersucht.
Die Hauptziele des Projekts sind die Quantifizierung:
- der Abnahme von Pendelwegen und deren Auswirkungen auf die Strassen- und Schieneninfrastruktur;
- der Glättung oder Verschiebung der Verkehrszeiten über den Tag hinweg zur Verringerung der Spitzenbelastung;
- der Veränderungen im Modal Split mit besonderem Augenmerk auf eine Analyse der Verlagerung zum Auto oder zu aktiven Mobilitätsformen;
- der sogenannte Rebound-Effekte wie die Zunahme von nicht-beruflichen Fahrten (Freizeit, Einkäufe, Familienbesuche) oder längere Distanzen zwischen Wohn- und Arbeitsort infolge flexibler Arbeitsmodelle.
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